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Bio Anbau

Alle ETHIQUABLE-Produkte stammen aus kontrolliertem Bio-Anbau und tragen das BIO Siegel. Fairer Handel und Bio-Produktion sind für uns feste Bestandteile einer nachhaltigen Entwicklungsstrategie, welche den reellen Herausforderungen der Zukunft begegnet.

 
 

 

 

Schaden für Mensch und Umwelt

70 Prozent der Schädlingsbekämpfungsmittel in Entwicklungsländern werden bei Lebensmittelpflanzen wie Kaffee, Tee, Zucker, tropischen Früchten und bei Baumwolle angewandt. Pestizide sind nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern auch für den Menschen. Bei schlecht geschulter Anwendung und fehlenden oder falschen Schutzmaßnahmen kann es leicht zu Vergiftungen kommen. Plantagen- und Landarbeiter in Südamerika sind 13-mal mehr Vergiftungen durch Pestizide ausgesetzt als nordamerikanische Landarbeiter. (Quelle: Transfair)

 

 

Der Natur helfen, sich selbst zu helfen

    Verzicht auf Chemikalien und Gentechnik

    Alle unsere Kleinproduzenten bauen die Nahrungsmittel auf Natur schonende Weise an. Sie verzichten auf chemische Pflanzenschutzmittel, Wachstumsförderer, Mineraldünger und Gentechnik. Möglichst aus eigenen Ressourcen werden dem Boden Nährstoffe zum Beispiel in Form von Kompost oder Gülle zugeführt und ökologische Schädlings- und Unkrautbekämpfungstechniken angewandt.

    Verwendung ursprünglicher Varietäten

    Die Anpflanzung von bewährten und robusten Sorten unter bestmöglichen Wachstumsbedingungen vermeidet Krankheits- und Schädlingsbefall und führt zu dem ursprünglichen und unverfälschtem Geschmack unserer Produkte.

    Diversifikation der Anbaukulturen

    Durch die Vermeidung von Monokulturen können sich natürliche Feinde von Schädlingen entwickeln. Indem unterschiedliche Pflanzen in Verbindung miteinander angebaut werden, mindert sich die Ausbreitung von Krankheiten und Schädlichen auf natürliche Weise. Viele unsere Produzenten betreiben agro-forstwirtschaftliche Systeme, in denen sich unterschiedliche Pflanzen- und Tierarten entwickeln können.

    Müllentsorgung

    Die Fairtrade-Standards der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) verlangen außerdem den Aufbau eines umweltfreundlichen und sicheren Systems zur Müllentsorgung. Dies ist in den Erzeugerländern, wo es oft an funktionalen Müllentsorgungs- und Recyclinglösungen mangelt, ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Umwelt.

    Schutz der natürlichen Ressourcen

    Gerade in den Erzeugerregionen ist es wichtig, die Böden vor Erosion zu bewahren und Wasser sparsam zu verwenden. Unsere Produzentengruppen verpflichten sich, die Fruchtbarkeit und Struktur der Böden zu kontrollieren und zu erhalten. Auch werden sie geschult, wie sie Wasser und Energie effizient nutzen können.


Schon einfache Mittel bringen ökologische Erfolge

Unsere Kaffee-Kooperativen in Peru, Ecuador und Honduras kombinieren den Anbau von Kaffeesträuchern mit dem Schatten spendender Bäume und Fruchtkulturen. Die Diversifikation von Pflanzen und die Bildung einer natürlichen Laub- und Ästeschicht tragen zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit bei. Steinmauern und Hecken dienen als natürliche Barrieren gegen Erosion der Böden unserer Kaffeeproduzenten in Honduras. Terrassenanbau hilft, das Regenwasser auf natürliche Weise auf den Feldern zu halten und die Wasserressourcen so optimal zu nutzen.
Oft bieten die Produzenten-Genossenschaften ihren Mitgliedern Trainings und Informationen zu Umweltschutz und technische Anweisungen zur ökologischen Optimierung der Herstellungsmethoden. In der Kooperative SOFA in Sri Lanka betreut eine Gruppe Techniker die Produzenten monatlich im Rahmen ihres Programms zur biologischen Landwirtschaft. Wenn Sie mehr über die ökologischen Erfolge unserer Produzenten erfahren wollen, klicken sie auf die jeweiligen Kooperativen unter http://www.ethiquable.de/erfolge



Das Bio-Siegel nach der EG-Öko-Verordnung

Mindestens 95 Prozent der Zutaten müssen biologisch produziert sein, damit die Endprodukte das Siegel nach der EG-Öko-Verordnung tragen dürfen. Die aktuelle Öko-Verordnung wurde am 1. Januar 2009 in der EU wirksam. Sie verlangt eine jährliche Überprüfung der Einhaltung ihrer Richtlinien, die vom Fachpersonal staatlich zugelassener, privatwirtschaftlicher Kontrollstellen durchgeführt wird.

Um unser Unternehmensporträt auf der Webseite des Bio Siegels anzuschauen, bitte hier klicken:
http://www.bio-siegel.de/unternehmensportraets/uebersicht/ethiquable-deutschland-eg/



Neues Bio-Siegel

Seit dem 1. Juli 2010 gilt in der EU ein einheitliches Logo für Produkte aus ökologischem Landbau. Die Kriterien für das neue EU-Logo sind identisch mit den Bestimmungen des bisherigen deutschen Bio-Siegels. Zwei Jahre wird es dauern, dann sollen alle Verpackungen mit dem alten Siegel ersetzt sein. Die ersten ETHIQUABLE-Verpackungen mit neuem Bio-Siegel werden die neuen Schokoladenmischungen aus Peru und der Dominikanischen Republik sein, deren Verpackungen nun in den Druck gehen.



Bio und Fair

Obwohl sich die nachhaltigen Visionen von biologischer Wirtschaft und gerechtem Handel gut ergänzen, ist eine Bio-Zertifizierung im Fairen Handel allgemein nicht unbedingt erforderlich. Die biologische Produktion wird durch die Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) angeregt und durch höhere Mindestpreise für Bio-Produkte unterstützt. Die Verbindung von sozialen und ökologischen Standards Mit dem „Deutschen Nachhaltigspreis“ an Transfair wurde im Herbst 2009 als nachhaltigste Dienstleistung ausgezeichnet. Auf der BioFach 2010 lag der Schwerpunkt ebenso auf dem Thema „organic & fair“.

 
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